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    Der Euro wird 20! Zeit zum Feiern?

    Am 1. Januar 2002 wurde in zwölf Ländern der Europäischen Union (EU) der Euro als Bargeld eingeführt – die bislang grösste Währungsumstellung in Europa. Über 300 Millionen EU-Bürgerinnen und -Bürger hatten neue Geldnoten und Münzen im Portemonnaie.
     

    Wie hat sich die Einheitswährung seit der Einführung entwickelt?

    Nach einem guten Start hat der Euro gegenüber den wichtigsten Handelswährungen seither kontinuierlich an Wert verloren. Alleine gegenüber dem Schweizer Franken hat er sich um rund einen Drittel abgewertet (ein guter Grund übrigens für eine Währungsabsicherung beim Anlegen).

    Insbesondere ins Trudeln kam er im Nachgang der schweren Finanzkrise 2008. Nur das energische Eintreten des damaligen Chefs der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, konnte den Zerfall verhindern. Er versprach 2012 an einer Konferenz in London, alles zu tun, was auch immer nötig sei («whatever it takes»), um ein Auseinanderbrechen der Europäischen Währungsunion zu verhindern.

    Bereits ein Jahr später kam die Einheitswährung erneut unter die Räder. Wegen der erdrückenden Staatsschuldenlast schien es lange, als würden Italien und Griechenland den Euroraum verlassen (müssen). Dank dem Euro-Rettungsschirm der Euro-Währungshüter konnte die Zahlungsunfähigkeit indes abgewendet werden.
     

    Würde der Euro eine dritte Krise überleben? 

    Wird es den Euro auch in 20 Jahren in dieser Form noch geben? Darüber scheiden sich die Geister. Wir haben in einer Umfrage auf Social Media nachgefragt.

    Umfrage auf Linkedin:


    Umfrage auf Twitter:

    Wie die Erhebung zeigt, stehen die (Euro)sterne günstig: Die Mehrheit glaubt, dass die Währung weitere 20 Jahre überstehen wird. Es ist anzunehmen, dass die Euro-Länder weiterhin alles unternehmen werden, um die Einheitswährung am Leben zu erhalten. 

    Ob das im Interesse der 300 Millionen Bürgerinnen und Bürgern ist, ist freilich dahingestellt. Insbesondere für die Südeuropäer, die seit der Euro-Einführung wirtschaftlich kaum mehr gewachsen sind.

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