• sustainable100% nachhaltig (ESG)
  • stock-controls100% Aktien möglich
  • fees100% Gebührentransparenz
  • secure100% sicher verwahrt
  • BVG-Freizügigkeit splitten: Warum Sie zwei Freizügigkeitskonten anlegen sollten

    Unter Freizügigkeit versteht man die finanzielle Austrittsleistung, die Ihnen zusteht, wenn Sie aus der Pensionskasse aus- und keiner neuen beitreten. Das ist zum Beispiel bei einer Babypause, einem Auslandaufenthalt, einer längeren Vollzeit-Weiterbildung bei einer beruflichen Auszeit oder bei Arbeitslosigkeit der Fall. Erfahren Sie mehr zur Auszahlung der Freizügigkeitsleistung wegen Unterbruch des Anstellungsverhältnisses (Blogpost).

    Es empfiehlt sich, dieses Vermögen gleich beim Austritt auf zwei BVG-Freizügigkeitskonten beziehungsweise -depots bei zwei unterschiedlichen Freizügigkeitseinrichtungen aufzuteilen (Art. 12 Abs. 1 Freizügigkeitsverordnung). Ein sogenanntes «Splitting» ist im Nachhinein nämlich nicht mehr möglich. Sobald das Vermögen von der Pensionskasse auf ein einziges Konto bzw. Depot überwiesen wird, darf es künftig nur noch als ein Konto transferiert werden.
     

    Was sind die Vorteile eines Splitting auf zwei Freizügigkeitskonten?

    1. Flexibilität

    Sie erhalten mit einem Splitting mehr Flexibilität bei der Anlage. So können Sie einen Teil in eine Wertschriftenlösung (Freizügigkeitsdepot) einbringen, den anderen Teil auf ein Freizügigkeitskonto einzahlen.

    Bei einem Wiedereinkauf in eine Pensionskasse können Sie beispielsweise das Depot stehen lassen und nur das Konto übertragen. So behalten Sie die Flexibilität bei Ihren Anlagen.
     

    2. Steuern Sparen

    Wie bei der Säule 3a können Sie mit mehreren BVG-Freizügigkeitskonten die Vorsorgegelder bei der Pensionierung gestaffelt beziehen und so Steuern sparen.

     

    bvg-freizuegigkeitskonto-splitten

     

     

    3. Die Umverteilung umgehen

    Bei mehreren Freizügigkeitskonten können Sie die Umverteilung in der zweiten Säule umgehen. Vor dem Hintergrund des zu hohen Umwandlungssatzes (UWS) können Pensionskassen versucht sein, die obligatorische Altersvorsorge mit den Beiträgen aus den überobligatorischen Geldern zu finanzieren. 

    > Mehr zum Umwandlungssatz (Blogpost)
     

    Freizügigkeitskonto oder -depot?

    Ob Sie ein Freizügigkeitskonto oder ein -depot eröffnen sollen, hängt von Ihrer Risikoneigung, Risikofähigkeit und der eigenen Renditeerwartungen ab. Sind Sie jung und können das Geld bis zum Ruhestand investiert lassen? Dann sind Aktienanlagen durchaus sinnvoll. Die Rendite auf Wertschriften ist in der Regel höher als bei reinen Zinskonten, gerade in einem niedrigen Zinsumfeld. 
     

    Testen Sie unseren digitalen Rechner 

    Probieren Sie unseren digitalen 2. Säule Rechner, um verschiedene Szenarien durchzuspielen – er zeigt Ihnen die verschiedenen Rendite-Szenarien je nach gewählter Anlagestrategie auf. 

    Verwandte Artikel

    Kategorien:
    Zurück zur Übersicht