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    Kündigung und Jobwechsel: Wohin mit meiner Pensionskasse?

    Bei einer Kündigung stellt sich die Frage, was Sie mit Ihrem BVG-Vorsorgeguthaben bei der Pensionskasse machen sollen. Haben Sie bereits einen neuen Job, müssen Sie Ihr gesamtes Altersguthaben beim Arbeitgeberwechsel in die neue Pensionskasse einbringen. Ist das Gesamtkapital höher, als Sie zur Erreichung der Maximalrente (Stand 2019: 60’435) brauchen, können Sie ein Splitting machen und den überschüssigen Teil auf ein Freizügigkeitdepot oder ein Freizügigkeitskonto einzahlen.


    Pensionskasse nach Kündigung: Langfristig ein Konto oder Depot anlegen?

    Wenn Sie den neuen Job nicht unmittelbar antreten, müssen Sie Ihr Vorsorgeguthaben auszahlen, und zwar in eine Freizügigkeitsstiftung. Sie können die Stiftung frei wählen, können das Geld sogar auf zwei verschiedene Freizügigkeitseinrichtungen überweisen («Splitting»). Ob ein Konto oder ein Wertschriften-Depot für Sie in Frage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
     

    Alter

    Haben Sie noch viele Jahr vor sich bis zur Pensionierung macht eine Wertschriftenlösung Sinn. Bei einem langen Anlagehorizont können Sie denn auch mal temporäre Börseneinbrüche aussitzen. Aber auch bei einem kürzeren Anlagehorizont könnte ein Depot mit einer kleinen Aktienquote Sinn machen.

    Vermögenssituation

    Macht das Freizügigkeitsguthaben den Hauptanteil Ihres Vermögens aus, empfiehlt sich ein Konto oder eine kleine Aktienquote. Haben Sie aber sonstige Vermögenswerte auf der hohen Kante, könnte eine höhere Aktiengewichtung in Ihre Gesamtsituation passen.

    Finanzkenntnisse

    Haben Sie bereits Erfahrungen mit Anlageprodukten wie Aktien- oder Obligationenfonds gesammelt, können Sie besser abschätzen, wie viel Risiko Sie eingehen wollen oder können.

    Marktsituation

    In der heutigen Zinssituation werfen Freizügigkeitskonti kaum mehr Zinsen ab. Da empfiehlt es sich, auch eine kleine Aktienquote in Betracht zu ziehen. 

    Auf unserem Vorsorgerechner für die 2. Säule können Sie verschiedene Szenarien rechnen. Dabei werden Sie sehen, dass man sogar mit einer Aktienquote von 20 Prozent bessere Resultate erzielten kann, als mit einer reinen Sparlösung auf der Bank, ohne das Risiko massiv zu erhöhen. 

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