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    Gute Gründe für eine Währungsabsicherung

    Fremdwährungen beeinflussen die Portfoliorendite direkt und unmittelbar. Dies lässt sich beispielhaft an bekannten Aktienindizes zeigen, wenn man sie an verschiedenen Währungen misst. Im erfolgreichen Finanzjahr 2019 hat der Eurostoxx 600 in Euro 23,2 Prozent, in US-Dollar aber nur 18,8 Prozent zugelegt. Der Schweizer Aktienindex SPI hat in Lokalwährung 31,0 Prozent gewonnen, in Euro jedoch 35,5 Prozent. Der Unterschied in diesen beiden Beispielen kommt daher,  dass sowohl der Greenback (US-Dollar) als auch der Schweizer Franken gegenüber dem Euro aufgewertet wurden.
     

    Keine verlässliche Prognose bei Devisen

    Könnte man Devisenbewegungen voraussagen, wäre es einfach, sich gegen unerwünschte Währungseffekt zu schützen: Man könnte ausländische Anlagen einfach dann absichern, wenn sich eine Abwertung der Fremdwährung abzeichnet. Leider wissen wir aber kaum im Voraus, wie sich die Währungskurse entwickeln: Die Devisenmärkte gehören zu den effizientesten Finanzmärkten und lassen sich nicht verlässlich prognostizieren.
     

    Schweizer Anleger mit Fremdwährungen verlieren langfristig

    1. Sowohl der US-Dollar als auch der Euro gaben gegenüber dem Schweizer Franken seit dem Jahr 2000 deutlich nach. Heute kauft man mit 1 Franken etwa 50 Prozent mehr Euros bzw. rund 75 Prozent mehr Dollars als noch vor 20 Jahren. 

    2. Die positive Performance der ausländischen Aktienmärkte haben die Abwertung der lokalen Währungen in der selben Zeit nicht aufgefangen.

    So haben Anlegerinnen und Anleger in der Schweiz bei einem unabgesicherten Engagement im marktbreiten US-Aktienindex S&P 500 in den letzten 20 Jahren eine Performance von jährlich rund 3,5 Prozent erzielt, statt 6,3 Prozent in US-Dollar. Die Differenz von –2,8 Prozent liegt in der Aufwertung des Schweizer Frankens. Hätte man dreimonatlich zu jährlichen Kosten von rund 1,5 Prozent abgesichert, hätte die jährliche Performance 4,8 Prozent (6,3–1,5) betragen, statt nur 3,5 Prozent. Aufgerechnet auf 20 Jahre hätten Vorsorgekunden, die systematisch Währungen absichern, deutlich mehr Geld für den Lebensabend, nämlich einen Viertel.
     

    Währungsabsicherung für Schweizer Anleger: Ja!

    Zu Beginn fallen die Nachteile einer ausländischen Anlage nicht systematisch auf. Erst über eine längere Periode werden die Währungsverluste ersichtlich. Gerade bei langfristig gebunden Vorsorgeprodukten, wie der Säule 3a oder dem Freizügigkeitskonto, entstehen über eine längere Zeit grosse Einbussen bei den Erträgen. Vor diesem Hintergrund ergibt es Sinn, ausländische Anlagen gegen Währungsschwankungen abzusichern. 

    Bei Descarets sichern wir unsere ausländischen Anlagen – wo sinnvoll und kosteneffizient – systematisch ab. Zum Beispiel sind bei unserer Vorsorgelösung mit 100 Prozent Aktien rund 70 Prozent gehedgt – das heisst abgesichert. So können Sie sicher sein, dass Währungsabwertungen keine Löcher in Ihre Anlagen reissen.

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